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Kunsthandwerk

Spielzeug und Spiele

Handgefertigtes Spielzeug, Mandalon-Drahtspiel, Jonglierbälle bzw. "Hacky Sacks" und Spiele, wie Oware-Spiel das "afrikanische Schach", gehören zu unserem Stamm-Sortiment. Kennen Sie auch unsere Sorgenpüppchen?

Zum Herunterladen: Oware-Spielanleitung (ca. 195 kB)

Wussten Sie,

dass in vielen asiatischen Spielzeugfabriken soziale und wirtschaftliche Menschenrechte systematisch verletzt werden? Betroffen sind vor allem Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren, sie stellen den größten Teil der Belegschaften: Wenn die Produktion für das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren läuft, sind die Arbeitszeiten extrem lang – 12 oder 13 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Meist gibt es keinen Kündigungsschutz. Gesetzliche Mindestlöhne werden unterschritten, Arbeitsschutzbestimmungen grob verletzt. Mutterschutz gibt es nicht: All dies verst ößt gegen nationale Gesetze und internationale Abkommen.

Die Ziele

MandalonGemeinsam mit Partnerorganisationen in Europa und in Asien setzen sich die Träger der Aktion "fair spielt" für die Beachtung der Menschenrechte und grundlegender Arbeitsnormen in der Spielzeugindustrie ein.
In diesem Sinne will die Aktion "fair spielt" Spielzeughersteller und Handel in Deutschland veranlassen, mit entschiedenen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen vor allem bei ihren asiatischen Lieferanten beizutragen.
Deshalb fordert die Aktion "fair spielt" von den deutschen Unternehmen, dass sie den Verhaltenskodex des Weltverbandes der Spielwarenindustrie ICTI in glaubwürdiger und transparenter Weise umsetzen und dessen Umsetzung auch von ihren Lieferanten verlangen. Hierzu gehört eine Beteiligung der Belegschaften an der Umsetzung des Kodexes und an der Überwachung der Arbeitsbedingungen.
Mehr unter www.fair-spielt.de

Fußbälle

Herstellung eines FußballesIm Vorfeld der Weltmeisterschaft 1998 hatte die gepa den Ball im fairen Handel ins Rollen gebracht. Die fair gehandelten Bälle werden nicht nur ohne Kinderarbeit hergestellt, sondern die Näherinnen und Näher erhalten auch mehr Lohn als üblich - damit Kinder erst gar nicht gezwungen sind, mitzuarbeiten.
Acht von zehn Fußbällen weltweit kommen aus der pakistanischen Stadt Sialkot und Umgebung. Alle Matchbälle für die letzte Fußball-WM wurden in Marokko genäht. Aber aus Pakistan kommt immer noch der größte Anteil, nämlich bis zu 40 Millionen Bälle jährlich.

Wissen Sie,

dass Fußbälle und andere Spielbälle mit der Hand genäht werden?
dass 32 einzelne Waben mühsam mit 650 Stichen zusammengenäht einen Ball ergeben?
dass 80 % aller Bälle aus der pakistanischen Stadt Sialkot kommen?
dass immer noch Kinder in der mühsamen Ballnäherei mitarbeiten?

Der Ball, der über den "grünen Rasen" rollt, hat einen weiten Weg hinter sich: viele Leute haben an ihm verdient, dabei aber der Produzent, der ihn genäht hat, am wenigsten.
Mehr unter www.gepa3.de

 

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