Rund 1,2 Kilogramm pro Kopf verspeisen sie jährlich. Allerdings stammt der Honig nur zu 20 Prozent aus hiesiger Produktion. 80 Prozent kommen meist aus Ländern der "Dritten Welt"– vor allem aus Mexiko, Argentinien und China.
Fair gehandelten Honig kommt seit über 29 Jahren aus Mexiko, Cuba, Nicaragua, Chile oder Uruguay. Man verfügt deshalb über umfangreiche Erfahrungen in Sachen Produktqualität und sozialer Entwicklung. Bereits beim Kauf der ersten Honigfässer 1979 stand die eigenständige Entwicklung der indigenen Bevölkerung Guatemalas im Blickpunkt des fairen Handels. Und auch heute werden überwiegend Imker/innen unterstützt, die zur indigenen Bevölkerung wie z.B. zu den Mayas, Tzeltales, Tzotziles oder den Mapuches gehören.
Unter Ausschluss des Zwischenhandels kommt der Honig direkt von den dortigen Imkerzusammenschlüssen. Der faire Handel zahlt ihren Handelspartnern einen über dem Weltmarktniveau liegenden Preis, der Investitionen in Gemeinschafts- und Entwicklungsaufgaben ermöglicht. Gerade die langfristige Handelsbeziehung, die intensive Beratung und die Vorfinanzierung der Lieferung sind für die Honigproduzent/innen von besonderer Bedeutung.
Eine Konkurrenz für deutsche Imker findet durch den fairen Honighandel nicht statt, da die heimische Produktion den Bedarf bei weitem nicht deckt.
Genießen Sie kaltgeschleuderte Wiesenblütenhonige aus fairem Handel!