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Weltladen in Halle (Saale) | Eine Welt e.V. Halle

Eine-Welt-Verein Halle/Saale am Eselsbrunnen

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Gewürze

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Kekse

Was wäre unser Essen ohne Gewürze?
Die feine Küche entsteht hauptsächlich durch die Kunst des Würzens.
Dabei kommt kaum eines der beliebten Gewürze aus regionalen Regionen.
Von Pfeffer über Kardamom, Vanille oder Safran zu besonders ausgewogenen, interessanten Gewürzmischungen sind wir auf Importe angewiesen.
Jedoch sind die Gewürze in der Hand weniger einzelner Konzerne. Sie bestimmen über Qualität und Preis. Aber es gibt eine faire Alternative.

Es existiert eine große Auawahl an fair gehandelten erlesenen Bio-Gewürzen und Kräutern aus aller Welt. Die Herkunftsländer sind vor allem Sri Lanka, Libanon, Ägypten, Südafrika, Indien, Uganda, Vietnam, Nepal und Peru.

Kleinbauernfamilien, in Kooperativen zusammengeschlossen und in regionalen Vermarktungs- und Exportorganisationen integriert, bewirtschaften kleine Landflächen ökologisch. In der Regel erfolgt dwer Anbau in Mischkultur bei manueller Pflege und Ernte der Pflanzen.

Neben Ünterstützung bei der Aus- und Weiterbildung der Kleinbauern vor Ort und Zahlung von Bioprämien garantieren langfristige stabile Verträge mit den Fair-Handels-Importeuren / Organisationen – vorrangig EL Puente und Weltpartner (ehemals dwp) – einen regelmäßigen Absatz dieser hochwertigen Lebensmittel zu fairen Preisen.

Fair gehandelte Gewürze in biologischer Anbauweise in Mischkultur gibt es bisher vor allem in Weltläden. Auch Rezeptanregungen sind dort erhältlich.


Gewürze zur Weihnachtszeit

Dunkle Abende, Weihnachtsmarkt, Adventskerzen .

Für die Weihnachtsbäckerei unerlässlich sind verschiedene aromatische Spezereien. Bei Zimtsternen und Vanillekipferl ist es noch klar, was in den Teig hinein gemischt werden muss. Bei den Lieblingslebkuchen und der darin enthaltenen Gewürzmischung ist es dagegen schon schwieriger.

In Lebkuchen- Gewürzmischungen sind unter andern Pfeffer, Zimt, Nelken und Muskat zu finden.

Pfeffer:
Pfeffer ist der Namensgeber für die heißgeliebten Pfefferkuchen. Das Gewürz ist die Frucht einer Schlingpflanze, die feuchte, tropische Gebiete liebt. Das von uns angebotene Gewürz stammt aus Indien von der Stiftung Phalada die ca. 5oo Familien unterstützt.

Übrigens: Rosa Pfeffer ist milder als die Früchte der Pfefferpflanze,hat jedoch keine Ähnlichkeit mit dieser. Rosa Pfeffer ist ein 20m hoher Baum aus Mittel- und Südamerika.

Zimt:
Eine der wichtigsten Gewürze in der Weihnachtsbäckerei ist der Zimt. Die Rinde von ein- bis zweijährigen Schößlingen wird getrocknet und rollt sich zu den bekannten Zimtstangen zusammen. Der Cassiazimt, der eine dickere Rinde aufweist, ist zudem würziger in seinem Geschmack. Der in der Würzmischung benutzte Zimt stammt aus zwei Dörfern aus Vietnam.

Nelken:
Der Nelkenbaum, der bis zu 12m hoch werden kann, gedeiht in den feuchten Tropen. Für die Nelkenernte werden die noch geschlossenen Blütenknospen gesammelt und getrocknet. Eines der bedeutendsten Ausfuhrländer ist Grenada, dessen größtes Handelsgut das aromatische Würzmittel ist. Die Nelken von dwp und El Puente kommen jedoch aus Sri Lanka, aus der Genossenschaft SOFA (Small Organic Farmer Asscociation).

Muskat:
Die Nusskerne, die wir von El Puente beziehen, werden ebenso wie die Nelken von SOFA (Small Organic Farmer Asscociation) erzeugt. Der Kooperative stehen außerdem noch die
Gami Seva Sevana (GSS) und Biofoods (ein Unternehmen aus Sri Lanka) zur Seite. Während die Nichtregierungsorganisation GSS die Kleinbauern in biologischer Landwirtschaft schult, hilft ihnen Biofoods beim Vertrieb der Gewürze.
Die Ernte von Muskat ist eine aufwendige Arbeit. Nachdem die Früchte des Muskatbaums von Hand gepflückt sind, wird das Fruchtfleisch entfernt. Die Macis (oder Muskatblüte), die als Mantel um die Nussschale liegt, wird auch per Hand entfernt und getrocknet. Die Muskatblüte wird auch als Gewürz verwendet und hat einen sanfteren Geschmack als die Nuss. Die verbleibende Nussschale muss zunächst noch getrocknet werden, bevor man an den Kern verwenden kann. Dieser Kern, die Muskatnuss, wird dann als ganzes oder gemahlen gehandelt.

 
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